Das war's, wir sind wieder daheim.
Das war's, wir sind wieder daheim.

14.07.2013 – 17.07.2013 Oaxaca

 

Eigentlich sollte unsere nächste Station Acapulco heißen, die Busfahrkarten waren bereits gekauft und unsere Unterkunft gebucht. Als wir uns dann im Internet über mögliche Aktivitäten erkundigen wollten, haben wir erfahren, dass dort derzeit 5 Drogenkartelle um die Vorherrschaft kämpfen und dabei auch manchmal nicht vor Touristen halt machen. Auf Grund dieser Tatsache hat es Acapulco im Ranking der gefährlichsten Städte der Welt auf Platz 2 geschafft à Herzlichen Glückwunsch, als kleine Kinder haben wir gelernt, dass man nicht auf heiße Herdplatten fassen soll und Acapulco haben wir dann einfach mal als solche definiert. Also haben wir unsere Unterkunft wieder storniert und waren später sehr darüber erleichtert, als wir unsere Bustickets kostenlos umtauschen konnten und so wurde statt Acapulco eben Oaxaca unsere nächste Station.

 

Dummerweise gibt es zwischen Taxco und Oaxaca keine direkte Verbindung und so mussten wir erst mal zurück nach Mexico City in der Hoffnung, dass wir für den Bus nach Oaxaca noch Tickets bekommen. Der Plan ging auf und die 7 stündige Busfahrt konnte beginnen. Man muss mal kurz erwähnen, dass die Busse fahrende Kühlschränke sind und die Klimaanlagen an den Plätzen jeweils nur 2 Einstellungen haben --> Stark und Schwach, „Aus“ hat man irgendwie vergessen. Deswegen immer ein Fleece, Pulli und Mütze im Bus dabei haben ;-). Nach 9 Stunden sind wir dann in Oaxaca angekommen , also nicht wie geplant um 23, sondern um 1 Uhr. Da wir vorher nicht sicher waren ein Busticket ergattern zu können, hatten wir für diese Nacht auch noch keinen Schlafplatz gebucht. Also wollten wir unser Glück in dem Hostel probieren, in dem wir unsere nächsten Nächte gebucht hatten. Leider stellte sich dann aber heraus das, dass das Hostel komplett ausgebucht warL. Unser Taxifahrer meinte dann er kenne ein anderes Hotel und er würde uns dahin fahren, hmmm so richtig wohl haben wir uns nicht gefühlt ,aber welche Wahl hatten wir denn großartig?? Richtig --> Keine!!! Am Ende ging alles gut und wir hatten für sehr wenig Geld ein Zimmer in einem sagen wir es mal freundlich „Hotel“ und gönnten uns erst mal ein paar Stunden Schlaf. Der Einsatz der Schlafsäcke war hier mal wieder erforderlich, da die Bettwäsche nicht unser vollstes Vertrauen bekam :-).

 

Am nächsten Tag haben wir uns dann wie geplant in unserer Wunschunterkunft einquartiert. Wir hatten uns für das „Casa Angel Youth Hostel“ entschieden und waren mit dieser Entscheidung von der ersten Sekunde an zufrieden. Für ein Doppelzimmer haben wir 400 Pesos bezahlt (ca. 24 Euro). Das Hostel selber war sehr sauber, die Einrichtung gepflegt, die sanitären Anlagen waren ebenfalls sauber und sehr gepflegt. Dazu gab es eine schöne chillige Dachterrasse, eine gut ausgestattete Küche und ein erstklassiges Frühstück (Omeletts) und das alles nur 2 Straßen vom Zentrum entfernt -->Also ein perfektes Paket zu einem guten Preis. Die Leitung war ebenfalls sehr freundlich und hilfsbereit. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Conny (die heimliche deutsche Botschafterin;-) ) Deine Tipps waren für uns ein Segen und zwar aus kulinarischer und abenteuerlicher Sicht. DANKE DANKE DANKE.

 

Wir haben uns dann erst mal die Altstadt von Oaxaca angeschaut, diese wurde nämlich von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft und wie wir finden völlig zurecht. Die Fußgängerzone, die Kirchen und die Markthalle haben uns sehr gefallen und der Flair von Mexico ist auf uns so richtig übergesprungen. Oaxaca ist auch berühmt für seinen Käse, eine Art Mozzarella und seine Grasshüpfer (luftgetrocknet und frittiert). Den Käse haben wir beide gegessen , die Grasshüpfer nur ich (Andreas) :-). 2001 haben die Einwohner von Oaxaca sogar durch eine Bürgerinitiative die Eröffnung von einem McDonalds verhindert, das ist doch mal eine Leistung oder? Kurz um die Stadt hat uns so richtig richtig gefallen.

Am nächsten Tag wollten wir uns dann den El Hierve de Aqua anschauen bzw. dort auch schwimmen gehen. Grundsätzlich war es der Plan den Wasserfall mit einer Tour anzusteuern, aber dank Conny haben wir dann eine weitaus billigere und lustigere Lösung bekommen. Statt einer Tour mit vielen verschiedenen Stationen und noch mehr Verkaufsräumen haben wir wir uns selbständig auf den Weg gemacht. Schnell entwickelte sich eine gewisse Eigendynamik. Wie sich raustellte wollte Hannah (ein weiterer Gast im Hostel) ebenfalls den Wasserfall auf eigene Faust besichtigen und somit waren wir schon mal zu dritt. Aus drei wurden dann ziemlich schnell 4, weil sich Ann auch noch spontan dazu gesellte. Das ist das Schöne am Reisen und an Hostels, man lernt schnell nette Menschen mit gleichen Interessen kennen. Also ab ins Bett und morgen konnte dann unser Trip beginnen.

Am nächsten Morgen haben wir dann noch Frank und Sarah beim Frühstück kennengelernt, die beiden waren gerade im Hostel angekommen und so wurde aus 4 Reisenden --> 6 Reisende :-).

Wir haben uns alle auf Anhieb wunderbar verstanden und hatten wirklich einen richtig tollen und lustigen Tag. Wir sind dann mit dem örtlichen Bus zum Baseballstadion gefahren und haben uns dann den normalen Bus nach Mitla geschnappt, der Preis pro Nase betrug 16 Pesos also ca. 1 Euro und die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und 15 Minuten. In Mitla an der Busstation stehen dann nämlich schon Jeeps die einen zum El Hierve de Aqua fahren. Allerdings sollte man wissen, dass die Jungs erst losfahren wenn der Jeep auch voll ist und das bedeutet 8 Personen. Man kann also Glück haben und sofort weiterfahren oder Pech haben und mal 1 bis 2 Stunden warten, eine Garantie gibt es leider nicht. Wir hatten Glück, 2 Personen haben schon im Jeep gewartet und wir haben das Ding dann voll gemacht -->besser kann es nicht laufen.

Die Fahrt zum Wasserfall dauert ca. 45 Minuten, deswegen sollte man auch früh genug in Milta ankommen, weil es sich sonst nicht mehr rentiert oder die Fahrer nicht mehr losfahren (wir waren gegen 10:30 an der Busstation in Mitla). Die Hin- und Rückfahrt hat uns noch mal 80 Pesos gekostet und hat echt Spaß gemacht. Bei der Ankunft haben wir mit dem Fahrer noch eine Zeit vereinbart (2 Stunden)und das war auch völlig ausreichend. Noch kurz 20 Pesos Eintritt bezahlt und der Badespaß konnte beginnen. Durch unsere selbständige Reise hatten wir auch den Vorteil, dass wir bereits um 11:30 am Wasserfall waren und die ganzen Touribusse noch weit entfernt waren und wir somit den Naturpool komplett für uns alleine hatten. Es war toll, die Aussicht, das Wetter, das Wasser, also ein richtig toller Trip. Danach wollten wir uns noch die Ruinen von Mitla anschauen, da uns diese aber schon von außen nicht umgehauen haben und der Eintritt dafür auch recht hoch war, haben wir beschlossen das für heute genug ist uns wir uns zurück nach Oaxaca verziehen. Am Abend haben wir dann noch zusammen „Tlayudas con Tasajo doblada“ gegessen, ein absolut kulinarisches Erlebnis(natürlich wieder ein Tipp von Conny :-)). (Eine Art pizzagroße Tortilla, mit Bohnenmus, Guacamole, Oaxacakäse und schönes zartes gegrilltes Rinderfiletà der Hammer!!!!), danach noch ein Bierchen auf der Dachterrasse und mehr als fertig in die Federn gefallen.

 

Für uns war es dann nach 3 Tagen an der Zeit das nächste Ziel im Angriff zu nehmen: San Cristobal de las Casas.

 

Hier eine kleine Auswahl an Bildern

 

Bis die Tage

Tina und Andreas

 

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