Das war's, wir sind wieder daheim.
Das war's, wir sind wieder daheim.

10.11.2013 – 15.11.2013 Chiang Mai

 

Nach Chiang Mai sind wir mit dem Flugzeug gereist. Pro Person haben wir ca. 60€ bezahlt und die Flugzeit betrug ca. 1 und 15 Minuten. Als Alternative kann man auch für weniger Geld mit dem Nachtzug reisen. Wir hatten aber erfahren, das aktuell Arbeiten an den Bahngleisen ausgeführt werden und man daher nur ein Teilstück mit dem Zug zurücklegen kann und dann in der Nacht in einen Bus umsteigen müsste.

 

Chiang Mai ist die 2. größte Stadt von Thailand. Als Unterkunft haben wir uns für das Parami Guesthouse entschieden. Es war jetzt mal an der Zeit Karola und Stefan das Backpackerleben etwas näher zu bringen. Wir haben uns ein Standardzimmer gemietet (pro Nacht ca. 9,50) und für Karola und Stefan hatten wir dann doch ein Superior Doppelzimmer gebuchtJ --> hat auch gleich mal ca. 14€ gekostet:-). Das Guesthouse wurde von Roger aus der Schweiz betrieben. Die Zimmer waren angenehm groß und sauber, es gab eine nette Sitzgelegenheit mit Hängematten im Garten und eine umfangreiche Frühstückskarte.

 

An unserem ersten Tag stand etwas Sightseeing auf dem Programm und das bedeute endlich wieder Roller fahrenJ. Nach 3,5 Wochen Rollerabstinenz war es wieder Zeit sich selber hinter das Lenkrad zu setzen. Karola und Stefan haben sich ohne zögern ebenfalls auf den Roller gesetzt und nach ein paar Metern war ein weiterer Rollerfahrer geboren:-). In Chiang Mai gibt es natürlich wieder Tempel über Tempel, genauer gesagt über 200 --> Super:-( . Wir haben uns für den Bergtempel Doi Suthep entschieden, der soll angeblich der schönste sein. Die Fahrt mit dem Roller in die Berge war richtig schön und der Tempel war von vorne bis hinten mit Gold verziert. Glücklicherweise hatten danach Karola und Stefan ebenfalls ihr Tempellimit erreicht und so konnten wir die Kulturaufgabe „Tempelbesichtigungen“ für erledigt erklären. Am Abend gab es dann noch eine kleine Einführung in die berühmten thailändischen Night Markets und die Kunst des Handelns. Karola hat sich hier ziemlich schnell eingelebt und scheinbar große Freunde am Shoppen und Handeln gefunden:-).

 

Am nächsten Tag haben sich dann Tina, Karola und Stefan auf den Weg zu einer 2-tägigen Trekkingtour gemacht. Ich musste diese leider aussetzen, da mir mein Knie zu schaffen machte:-(.
Dazu gibt es einen Extrabericht von Tina.

 

Nach der Rückkehr aus dem Dschungel haben wir uns für unseren letzten Tag in einer thailändischen Kochschule angemeldet. Wir hatten schon viel Gutes darüber gehört und außerdem war es mal an der Zeit hinter die Kulissen zu schauen. Wir haben den Kochkurs über das Hostel für 800Baht (ca. 18€) pro Person gebucht. Wir hatten die Möglichkeit aus ca. 20 verschiedenen Gerichten 5 auszuwählen.

Bevor es allerdings ans Kochen ging, sind wir noch über einen kleinen lokalen Markt gelaufen und haben eine Einführung in Sachen Kräuter und Gewürze bekommen. Man muss schon sagen, die haben da Sachen mit einem gewissen Aroma, da muss bei uns daheim in der Gemüseabteilung verdammt lange suchen. Danach ging es an die Kochkunst, jeder von uns hatte sich seine Favoriten ausgesucht und wir wurden pro Gang in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Gruppen waren nie größer als 8 Personen und alles war bestens organisiert. Stefan und ich hatten bei unserer „hot and sour Prawnsoup“ einen kleinen Spaßvogel als Koch. Bei der Frage wie viele kleine Chilis ein Normalsterblicher für seine Suppe benutzt, meinte er thaistyle sind 15 bis 20, also nehmt mal 4 für medium. Stefan und mir kam die Rechnung sehr vernünftig vor. Nachdem die Suppe dann fertig war, konnte ich nur sagen, wat ne scheiß Idee. Ich hatte in dem Moment meinen persönlichen Schärferekord um ein vielfaches übertroffen. Halleluja war das scharf, selbst 3 Löffel Zucker konnten den Schaden nur ein wenig beheben. Stefan erging es leider nicht anders und so konnten wir uns wenigstens beide in unserem Leid unterstützen. Später habe ich erfahren, dass in Tinas Gruppe die Empfehlung von 2 kleinen Chilis für medium (und 3 für scharf) ausgegeben worden ist. Wer jetzt denkt ich übertreibe, der kann gerne mal vier kleine Thai Chilis zerkleinern und in ca. 150ml Wasser aufkochen und mir eine Mail schreiben, ich freue mich jetzt schon.

 

Beim Kochkurs konnten wir auch unser eigenes Panang Curry, Red Curry oder Green Curry herstellen, was mal mehr als interessant war. Auch die Herstellung von Kokosmilch wurde endlich mal gelüftet. (und warum man von der Kokosmilch daheim viel schneller pappsatt ist) Der Thai nimmt dafür 2-3 Tage alte Kokosraspeln packt sie in eine Art Kopfkissenbezug und drückt es dann in einer Schüssel mit lauwarmen Wasser aus, den Trick merken wir uns auf alle Fälle.

 

Danach waren wir mehr als satt und haben noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zum Hotel gemacht bevor es dann am nächsten Tag weiter zur nächsten Stadion nach Koh Lanta ging.

 

Hier eine kleine Auswahl von Bildern

 

Bis Tage

Tina und Andreas und natürlich auch Karola und Stefan

 

Weiterlesen mit dem Bericht zur 2-tägigen Trekkingtour

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