Das war's, wir sind wieder daheim.
Das war's, wir sind wieder daheim.

29.06.2013 – 11.07.2013 Roadtrip an der Westküste

 

Nachdem wir nun 3 Tage in Arizona oder besser gesagt in der größten Sauna der Welt waren, wurde es Zeit für einen Klimawechsel in unserem Fall Richtung Westküste. San Franzisco war unser erstes Ziel und das bedeutete, dass wir erst mal 600 Meilen vor uns hatten. Bei einem Speedlimit von 65 bis 75 Meilen kann sich das schon etwas hinziehenJ. Am ersten Tag haben wir 500 Meilen geschafft und kurz vor unserem Ziel noch mal einen Nachtstopp eingelegt. Leider mussten wir schon 100 Meilen vor San Francisco feststellen, dass die Hostel- und Motelpreise doch mehr als hoch waren und dies sollte sich auch im Laufe von unserer Reise an der Westküste entlang nicht wirklich ändernL (Ein paar richtig heruntergekommene Motels wollten immer noch bis zu $130 haben --> Wahnsinn) .

 

Am nächsten Tag haben wir dann San Francisco erreicht und die Straßen hier sind mal wirklich steilJ. Die Stadt selber ist mehr als teuer. Allein ein Parkplatz kostet bis zu $25/Stunde und an Übernachtungen brauchten wir erst gar zu nicht zu denken. Also haben wir eine nette Rundfahrt durch die Stadt gedreht und sind den Straßen von San Francisco gefolgt inkl. der berühmten Lombard Street. Die Goldengate Bridge war an diesem Tag leider in Nebel verhüllt und somit verließen wir die Stadt nach einem Tag wieder.

Auf unserem Trip war MC Donalds oder liebevoll auch „Schachtelwirt“ genannt unser treuer Begleiter. In den USA bietet nämlich jeder MC Donalds kostenloses W-LAN an, entweder besorgt man sich einfach eine Cola für einen Dollar oder man platziert sic h heimlich auf einem guten Parkplatz und besorgt sich auf diesem Weg seine Informationen. Für die Option Nr. 2 sind wir mit der Zeit richtige Spezialisten gewordenJ.

 

Nach einer Nacht im Auto (mit W-LAN sponsered by Mc Donalds) haben wir Santa Cruz erreicht und sogar nach längerem Suchen eine bezahlbare Unterkunft gefunden (Duschen kann so schön sein)!!! Nach dem ganzen Preisfrust haben wir uns erst mal an den Strand gelegt und den restlichen Tag am Meer verbracht. Am Abend haben wir noch unseren Zimmernachbarn kennengelernt. Nach einem guten Vorglühen, ging es dann noch in die Stadt in eine Kneipe namens „The Poet and the Patriot“ Genau der richtige der Laden für uns mit einer Live-Band , die vom feinsten war, später haben wir erfahren, dass sie nie zuvor geprobt, sondern hier das erste Mal zusammengespielt . Wir haben den Jungs mit großer Begeisterung mehrere Stunden einfach nur zugehört à ein toller Abend.

 

Neuer Tag, neue Station --> Monterey war unser nächstes Ziel, hier haben wir uns erst noch mal eine halbe Stunde an den Strand gelegt und die letzte Nacht noch etwas verdaut. Als 2. Punkt auf der Tagesordnung stand die Essensaufnahme allerdings haben wir in Monterey nix richtiges gefunden (entweder war es zu teuer oder es hing uns bereits zum Hals raus), deswegen hatten wir uns dazu entschieden einfach „schnell“in den nächsten Ort zu fahren und dort was zu essen -->um es vorweg zu nehmen, die Entscheidung war nicht unsere Beste.

 

Nach Monterey beginnt nämlich die schönste und beeindruckendste Küstenstrecke vom Highway Number One. Auf den nächsten 177 Miles (5 Stunden Fahrtzeit) gab es nicht ein einziges für Backpacker geeinigtes Restaurant und somit haben wir wohl die schönste Strecke mit dem größten Kohldampf aller Zeiten hinter uns gebracht. Blöd wenn man halt komplett ohne Karte fährt ;) Wir wurden allerdings von der Landschaft mehr als entschädigt bzw. abgelenkt. Die Natur dort hat uns so beeindruckt, dass der Hunger schnell vergessen war. Auf der ganzen Strecke gibt es hunderte von Parkmöglichkeiten und man kommt fast in die Versuchung jede davon zu nutzen um die verschiedenen Aussichtspunkte zu genießen. Die Landschaft war so wunderschön, dass wir am liebsten ein Zelt aufgestellt hätten um dort zu übernachten. Am Ende der Strecke hatte der Highway noch mal eine besondere Überraschung für uns parat: einen Strand voller Seeelefanten. Ein echtes Erlebnis.

 

Den 4. Juli (Independence Day) haben wir am Pismo Beach verbracht und weil dies der größte Feiertag für die USA ist und irgendwie alle auf Reisen sind, haben die Motels ihre Preise auch noch mal angezogen. Auch sämtliche Versuche einen Schlafplatz über Couchsurfing, wimdu oder airbnb zu finden sind leider fehlgeschlagen, da wirklich alle gerade ihre Familien besuchten oder einfach in der Zeit keinen Platz hatten. Na gut, unser Auto war ja schließlich auch bequem, davon ließen wir uns die Laune nicht verderben. Genervt waren wir jedoch schon hin und wieder von dem oft stundenlangem Suchen nach geeigneten Unterkünften und öfter eben auch ohne Erfolg! Der Pismo Beach sah an diesem Tag wie ein großes Festival aus, die haben wirklich ihren kompletten Hausrat an den Strand gebracht und ein BBQ nach dem anderen zubereitet. Das große Feuerwerk ging dann leider im Nebel unter und statt einem großen buntem Feuerwerk, gab es leider nur bunte WolkenL.

Die nächsten Tage sind wir leider auf Grund der Motelpreise und den nichtvorhandenen Hostels mit unserer Route schneller als geplant voran ekommen, Santa Barbara ist zwar eine wunderschöne Stadt, aber ein Aufenthalt war für uns leider aus eben diesen Gründen nicht machbar und so sind wir ziemlich schnell in Los Angeles angekommen. Dort haben wir eine Nacht in Hollywood und 2 Nächte in Lynwood verbracht. L.A. ist mal eine wirklich große Stadt und von einem Ende zum Anderen kann man schon mal locker eine Stunde im Auto verbringen.

Auf Grund von unserem, doch etwas schnelleren Reisetempos, haben wir uns dann entschieden unseren USA Aufenthalt zu verkürzen und eine Woche früher als geplant in Mexico einzureisen. Die Lust auf anderes/besseres Essen und günstigere Preise war ein einfach zu groß. Am Schluss haben wir wir uns 2 Tage in San Diego gegönnt und hatten am letzten Abend dann noch einen lustigen Abend mit ein paar Amis/Mexikaner aus unserem Motel(die sich auf Montage befanden). Am nächsten Morgen hieß es dann also Good Bye USA und Gummibrot, bzw. Holá Mexico.

 

Hier eine Auswahl von Bildern von unserem Trip.

 

Bis die Tage

Tina und Andreas        

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