Das war's, wir sind wieder daheim.
Das war's, wir sind wieder daheim.

08.04.2014 – 10.04.2014 Santa Cruz

 

Für unsere Einreise nach Bolivien haben wir uns für einen Flug entschieden. Wir mussten ja zeitlich wegen der WM etwas auf die Tube drücken. Und da Südamerika einiges zu bieten hat, war dies für uns eine gute zeitliche Alternative. Wir hatten einen Flug für 150€ pro Person gefunden.

 

Als wir in Bolivien ankamen, merkten wir recht schnell, dass wir hier wirklich in einem Entwicklungsland gelandet sind. Vom Flughafen in die Stadt nimmt man ein Taxi. Einen Busverkehr oder sonstige Transportmittel gibt es nicht, zumindest haben wir keine wahrgenommen. Bei einem Fahrpreis von 6€ ist das allerdings auch nicht schlimm. Für diesen Preis gab es schließlich eine 30 Minuten lange Fahrt durch die Stadt.

 

Für unsere Unterkunft haben wir uns für das Jodanga Hostel entschieden. Das Hostel verfügte über einen Pool, einer Bar, W-Lan und Küche. Die Zimmer waren schön groß und die Lage war nahe am Stadtzentrum. Pro Nacht haben wir 20€ gezahlt.

Santa Cruz selber war für uns jetzt nicht die spannendste Stadt. Jedoch war uns klar, dass uns noch viele Highlights in Bolivien erwarten sollten. Santa Cruz war lediglich die beste und billigste Destination von Brasilien aus. Natürlich haben wir uns trotzdem etwas auf Sightseeing Tour begeben, aber mehr als ein kleines Museum und einen netten Marktplatz haben wir nicht gefunden.

 

Dagegen war das Wetter in Santa Cruz sehr abwechslungsreich. In der einen Minuten war man völlig nass vom eigenen Schweiß und im nächsten Moment war man nass vom Regen. Nachts war es einfach nur pervers heiß und der Ventilator war einfach chancenlos und konnte diesen Kampf nicht gewinnen.

 

Nach 2 Tagen haben wir uns dann mit dem Bus nach Sucre verzogen. Der Kauf von einem Busticket in Bolivien ist ein echtes Abenteuer. Sobald man das Busterminal erreicht hat, geht das Gerangel um einen potentiellen Kunden los. In Bolivien ist das einzige gescheite Transportmittel der Bus und damit auch jeder einen Platz bekommt, gibt es gleich zig Busunternehmen. Das Busterminal gleicht einer großen Markthalle und alle schreien ihre Routen und Fahrzeiten rum. Ein ruhiges umschauen und vergleichen ist fast nicht möglich. Die Busse haben 3 verschiedene Kategorien. Es gibt die, sagen wir mal ganz normale Holzklasse, was so viel bedeutet die Fahrt über senkrecht zu sitzen. Dann gibt es Semi Cama hier kann man seinen Sitz schon in eine gewisse Liegeposition bringen und dann hätten wir noch Cama. In den Cama Bussen ist es dann möglich einigermaßen zu schlafen. Da unsere Fahrt nach Sucre ein 14 Stunden Trip war, haben wir uns für einen Camabus entschieden. Man muss noch erwähnen, dass fast alle Busse kein Klo haben und man sich auf die Klopausen alle 4 Stunden konzentrieren sollte.

 

Als wir dann wie vereinbart am Busterminal angekommen sind, teilte man uns mit, dass der Bus kaputt ist und wir umgebucht worden sind. Unsere Vermutung ist ja, dass schlicht weg zu wenig Personen gebucht haben und man kurzer Hand alle Leute in einen Bus verfrachtet hat. Und aus unserem Camabus wurde auch gleich kurzerhand ein Semi-Camabus. Na ja diskutieren bringt nichts, also rein in den Bus und ab ging die wilde Fahrt. Für die 14 stündige Schaukeltour haben wir pro Person ca. 11€ bezahlt. Bevor man allerdings den Bus besteigt muss man noch ein Ticket kaufen, welches die Nutzungsgebühr vom Busterminal abdeckt. Das ist zumindest unsere Vermutung. Da dieses Ticket aber nur 3 Bolivianos kostet (ca. 0,30€), macht man sich auch keine größeren Gedanken.

 

Die Fahrt ging direkt durch die Berge und gewisse Abschnitte der Strecke waren wirklich abenteuerlich. Ich hatte mich schon über die Radaufhängung und die Reifen vom Bus etwas gewundert, aber die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Jeder Feldweg bei uns ist besser in Schuss wie die Straße nach Sucre. Es war einfach nur eine große staubige Oberfläche. Ich weigere mich einfach hier das Wort Straße zu verwenden. Am Ende sind wir gut angekommen und konnten uns nun der Hauptstadt von Bolivien widmen.

 

Hier leider nur ein paar wenige Bilder von Santa Cruz, mehr hat es einfach nicht hergegeben.

 

Bis die Tage

Tina und Andreas

 

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