Das war's, wir sind wieder daheim.
Das war's, wir sind wieder daheim.

26.04.2014 – 02.05.2014 Busfahrt XXL nach Mancora

 

Nachdem wir nochmal eine Nacht in Cusco geschlafen haben und die Akkus von unserer Tour wieder halbwegs gefüllt waren, war unser nächster Plan so schnell und so billig wie möglich nach Ecuador zu kommen. Wir hätten in Peru noch gerne weitere Orte besucht oder zum Beispiel den berühmten Inka Trail gemacht. Allerdings sollte man für diesen Trip ca. 6 Tage einplanen. Dies wäre dann in Summe doch etwas zu stressig geworden, wir hatten ja schließlich ein paar Termine in Brasilien. Aber nach Peru kommen wir auf Fälle wieder!!! Die Flüge von Cusco nach Ecuador waren für unser Budget viel zu teuer und so hieß es dann mal wieder rein in den BusJ. Diesmal stand uns allerdings eine XXL Busfahrt bevor.

 

Bevor wir aber diese Tour auf uns nahmen, sind wir in Cusco nochmal einem Restauranttipp gefolgt. „The Green Point“ ist ein veganisches Restaurant welches super leckere Speisen auf der Karte hat. Da kann man dann auch mal als normaler Fleischfresser ohne Probleme auf sein Steak verzichtenJ. Wer Zeit hat unbedingt besuchen. Ach ja kauft euch auch ein Brot sehr lecker!!!

 

Gut gestärkt hieß es dann auf zum ersten Zwischenstopp, genauer gesagt nach Lima. Für diese Strecke benötigt man ca. 20 Stunden, jepp richtig gelesen, 20 Stunden Bus fahren!!! Zum Glück sind die Busse in Peru im Gegensatz zu Bolivien 1000mal besser. Man kann auch sagen es liegen Galaxien dazwischen. Fairerweise muss man aber sagen, dass wir uns diesmal auch was gegönnt haben. Wir haben uns beim Busunternehmen „Oltursa“ 2 Plätze im VIP Double gebucht.

 

Der Bus war der Hammer. Die Sitze waren so groß, dass nur 2 links und einer rechts Platz hatte. Es war wie in der ersten Klasse von einem Flugzeug. Ledersitze, Steckdosen, TV, Wifi, Essen und Trinken. Das Beste an der ganzen Sache war aber, ich konnte mich strecken wie wollte, ich hatte keine Chance den vorderen Sitz auch nur ansatzweise zu berühren. So waren die 20 Stunden natürlich kein Problem und wir haben am Ende im Bus besser geschlafen als in manchem hostel. Für die Fahrt haben wir pro Nase 160Pesos (ca. 42 €) bezahlt. War jetzt für Peru vergleichsweise nicht der billigste Bus, aber das war es uns Wert. Außerdem waren die 1000km ja nur das erste Teilstück, wir wollten ja schnell wie möglich an Ecuador rankommen.

 

In Lima hatten wir dann 2,5 Stunden Aufenthalt. Die Zeit haben wir genutzt für ein Mittagessen und uns etwas frisch zu machen. Die nächste Fahrt nach Mancora war nämlich noch mal 19 Stunden. Mittlerweile ist für uns alles unter 10 Stunden ein Witz und kaum der Rede wertJ. Dieser Bus war zwar nicht mehr „1.Klasse Flugzeug“, aber immer noch ganz ordentlich. Für die zweite Fahrt haben wir 120 Pesos (ca. 32€) gezahlt. Somit sind wir dann für 280 Pesos (ca. 74€) eben kurz durch fast ganz Peru gefahren und konnten uns noch gleichzeitig 2 Nächte im Hostel sparen.

 

In Mancora kurz vor Grenze von Ecuador, war dann aber Schluss!! Jetzt wollten wir erst mal eine kleine Pause. Unsere Reisegeschwindigkeit in Bolivien war ziemlich extrem und der Machu Picchu hatte auch seine Kraft gekostet. Also haben wir beschlossen in Mancora für 2 Nächte den Anker zu werfen. Wir waren endlich wieder am Meer bei sommerlichen Temperaturen. Unser 4 wöchiges Höhentraining in der Kälte hatte sein Ende gefunden à jetzt hieß es relaxen und entspannen.

 

Für die Unterkunft in Mancora können wir das „The Point Hostel“ empfehlen. Es liegt direkt am Strand, hat einen tollen Pool, eine Bar und eine sehr gute Küche in der man für einen guten Preis sehr leckeres Essen bekommt. Das Wifi ist ebenfalls brauchbar und die Zimmer sind schön groß.

 

Kleiner Tipp:

Wer Zeit hat und billig reisen möchte, man kann in dem Hostel auch arbeiten. Ab einem Mindestaufenthalt von 2 Wochen, kann man hinter Bar arbeiten für freie 2 Mahlzeiten pro Tag und Unterkunft.

Das Hostel ist auch das Partyhostel im Ort. Jede Woche finden hier Partys statt, die die Besucher aus anderen Hostels und Einheimische anzieht. Ach ja von der Bushaltestelle fährt man mit einem Motortaxi für 2 Pesos zum Hostel, also lasst euch nichts erzählenJ.

 

Wir haben im Hostel dann noch Anna aus Karlsruhe gelernt, die dort hinter der Bar gearbeitet hat. Wir hatten die 2 Tage wirklich viel Spaß und haben uns mal wieder wie im Urlaub gefühlt.

 

Hier ein paar wenige Bilder, die Kamera hatte nämlich auch UrlaubJ

 

Bis die Tage

Tina und Andreas   

 

Weiterlesen mit dem Bericht von Montanita (Ecuador)

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