Das war's, wir sind wieder daheim.
Das war's, wir sind wieder daheim.

14.03.2014 – 27.03.2014 Neuseeland Südinsel


Wenn man von der einen zur anderen Insel mit einem Fahrzeug übersetzen möchte, sollte man sich im Vorfeld einen Platz reservieren. Je nach Saison sollte dies bis zu 5 Tagen im Vorfeld gemacht werden. Reisebüros bieten eine Reservierung gegen eine Extragebühr an. Man es kann es aber auch ohne Extragebühr in den verschieden I-Sites buchen lassen. Pro Person kostet die Fahrt 55N$ (ca. 34,50€), der Preis fürs Fahrzeug hängt von der jeweiligen Größe ab. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden und 15 Minuten. Je nach Wetterlage kann die Fahrt auch ein kleines Abenteuer werden:-). Wir hatten mit der Wetterlage ziemliches Glück und konnten so unsere Überfahrt ohne großes Wackeln genießen.

 

Die Ankunft auf der Südinsel ist in der Stadt Picton. Als erstes haben wir einen kleinen Abstecher nach Nelson gemacht. Nelson ist eine kleine nette Stadt mit einem schönen Wochenendmarkt.

 

Das erste große Highlight stand dann in Kaikoura an. Die Stadt Kaikoura ist berühmt für das beste Whale Watching in Neuseeland. Vor der Küste von Kaikoura gibt einen 1600m tiefen Canyon der den Walen ideale Lebensbedingungen liefert. Der Star an der Küste ist der Pottwal. Tina und ich haben allerdings diesmal darauf verzichtet, wir hatten ja bereits unsere Whale Watsching Erfahrung in Südafrika und in einem früheren Urlaub in Island gemacht. Allerdings haben wir vom Land aus auch einen sehen können. Mein Vater und Elisabeth haben sich das natürlich nicht entgehen lassen und sind voll auf ihre Kosten gekommen. Neben einem Pottwal gab es noch eine Menge Delphine, die lustig ihre Saltos gedreht haben. Sollte man auf der Tour keinen Wal sehen, bekommt man bis zu 80% seines Geldes wieder.

 

Danach ging es wieder etwas in Landesinnere zu den Hanmer Springs. In Hanmer Springs gibt es wieder heiße Quellen. Das Thermalbad in Hanmer Springs kostest 20N$ (ca. 12,53€) pro Person und ist mit den ganzen verschiedenen Becken sehr schön gestaltet. Die Beckentemperatur geht wie immer von 35 Grad bis 42 Grad. Es findet also jeder seine Temperatur, bei der er gemütlich garen möchte.

 

Von Hamner Springs sind wir dann weiter zur Westküste gefahren. Der Weg führte uns über die Stadt Westport. Die Stadt selber ist kein Besuch wert und die Campingplätze sind im Vergleich zu den restlichen Campingplätzen sehr überteuert. Deshalb fiel die Entscheidung nicht schwer, gleich zum eigentlichen Ziel Punakaiki weiterzufahren. In Punakaiki gibt es einen wunderschönen Campingplatz für 18N$ (ca. 11,30€)pro Person (powered Site). Weil der Platz so schön war und es hier eine Menge zu sehen gibt, haben wir gleich mal einen 2 tägigen Stop eingelegt und etwas Luft geholt. In der Nähe vom Campingplatz gibt es die Pancakes Rocks und das Blowhole. Die Felsformationen erinnern einen etwas an die Great Ocean Road von Australien. Zu einer bestimmten Tageszeit, wenn die Flut kommt schießt dann das Wasser durch das Blowhole in einer Fontäne nach oben.    

 

Neuseeland ist natürlich auch für Angler ein lohnendes Ziel und somit für meinen Vater genau die richtige Ecke von der Kugel. Als begeisterter Hochseeangler ist es natürlich selbstverständlich dass auch hier mal ein Haken zu Wasser gelassen werden muss. Wer in Neuseeland in Seen oder Flüssen angeln möchte, braucht eine Genehmigung, die man meist in den ortsansässigen Angelläden kaufen kann. Für das Angeln im offenen Meer heißt es einfach nur viel Spaß ohne Genehmigung. In der Nähe von Punakaiki hatte er zum Beispiel einen kleinen Hai gefangen, der natürlich anschließend wieder zurück ins Meer durfte. Der Kingsfish dagegen, der ein paar Tage später am Haken hing, hatte weniger Glück. Sein Schicksal war es in der Pfanne zu enden und der war wirklich lecker.

 

Wir haben uns mit einer kleinen Kajaktour in Punakaika beschäftigt. Für 40N$ (ca. 28,80€) konnte man sich gleich neben Campingplatz ein Kajak mieten und den Fluss erkunden.

 

Das einzige nervige an der Natur von Neuseeland sind die elenden Sandfliegen, diese Dinge nerven mal richtig und können einem hin und wieder so richtig die Laune verderben. Sie stürzen sich in Scharen auf alles was rumläuft und beißen richtig fies zu. Man sollte also wenn möglich so viel Haut wie möglich bedecken und in Bewegung bleiben, wenn man nicht als Streuselkuchen enden möchte. Da wünscht man sich dann tatsächlich die Fliegen von Australien zurück. Mit Anbruch der Dunkelheit verschwinden die Viecher dann zum Glück. Das Problem tritt aber nur an Küsten auf.

 

Nach Sonne und Strand war es dann mal Zeit für Schnee. Neuseeland ist ja dafür berühmt, dass man bei dem Klima alle Jahreszeiten an einem Tag erleben kann. Unser erster Gletscher war der Franz Josef Gletscher. Leider sind die Gletscher derzeit auf dem Rückzug bzw. im Stillstand. Zum Franz Josef Gletscher ist es ein Fußmarsch von ca. 1 Stunde. Touren auf dem Gletscher selber sind relativ teuer da diese immer mit einem Helikopterflug verbunden sind. Als normaler Wanderer ist es nicht möglich direkt an den Gletscher zu kommen, man kann aber auf dem Weg dorthin herrliche Wasserfälle bewundern und der Blick auf den Gletscher selber ist auch nicht von schlechten Eltern. Der Fox Gletscher dagegen ist für Gletscher Touren zu Fuß erreichbar und aus unserer persönlichen Sicht auch viel schöner anzuschauen. Die Gletscher selber liegen nur einige Kilometer auseinander und können jeweils an einem Tag gut besichtigt werden.

 

Ein weiteres must do in Neuseeland ist die Stadt Wanaka. Auf dem Weg nach Wanaka kann man viele Wasserfälle und türkisfarbende Seen bewundern. Wanaka selber liegt an einem wunderschönen Badesee umringt von Bergen. Das Panorama in Wanaka ist wirklich postkartenverdächtig. Hier kann man einfach mal entspannt einen Tag am See chillen und einfach nur relaxen. In Wanaka gibt es den Campingplatz Aspiring Holiday Park. Für 20,50N$ (ca, 12,85€) p.P.bekommt man hier einen powered Site, einen kleinen Spa mit Sauna und Free WIFI. In der Nähe von Wanaka, in Alberstown gibt es aber auch einen schönen und günstigen DOC Campingplatz

 

Am letzten Tag unserer Tour fanden wir dann noch den tollsten und am besten ausgestattetsten DOC Campingplatz in Rakaia Huts (kurz vor Christchurch). Hier bekommt für 6N$ (ca. 3,75€) einen powered Site. Der Platz liegt direkt am Meer und hier zeigt die Brandung nochmal was sie wirklich drauf hat.

Am nächsten Tag ging es dann nach Christchurch, wo sich dann auch unsere Wege wieder getrennt haben. Für meinen Vater und Elisabeth war es leider das Ende vom Urlaub. Vielen lieben Dank für euren Besuch und eure Unterstützung auf unserer Reise. Dank eurer Hilfe konnten wir Neuseeland erheblich leichter bereisen. Einen Monat ohne groß zu planen ist auch für uns mal ein echter Segen gewesen!!! Natürlich war die Zeit für Neuseeland nicht mal annähernd ausreichend. Aber das Problem haben wir bis jetzt in jedem Land gehabt:-). Wir wünschen euch einen guten Rückflug und eine gute Verdauung von einem gewaltigen Jetlag.

 

Hier ein paar Bilder von unserem Trip auf der Südinsel.

 

Bis die Tage

Tina und Andreas und diesmal mein Vater und Elisabeth        

 

Weiterlesen mit dem Bericht von Christchurch

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